15 Tipps zum Sprachenlernen: Sprachen schnell und einfach lernen

Wie lernt man effektiv eine neue Sprache? Wir wissen, wie herausfordernd es sein kann, eine neue Sprache zu lernen. Deshalb teilen wir in diesem Artikel unsere Tipps zum Sprachenlernen. Von der Bedeutung des aktiven Sprechens bis hin zur Überwindung der Frustphase – wir decken alle Aspekte ab, die euch auf euch beim Sprachenlernen begegnen könnten.

Sprachlerntipp 1: Sprachen aktiv sprechen

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie es war, als ich vor fast 10 Jahren an Hyunoks Koreanischkurs teilgenommen habe. Jeder Unterricht fühlte sich an wie ein Workout fürs Gehirn!

Wir waren eine kleine, aber engagierte Gruppe von nur sechs Teilnehmern. Deshalb haben wir von der ersten Stunde an gesprochen. Der Unterricht war so aufgebaut, dass wir nach einer kurzen Erklärung sofort ins intensive Üben eingestiegen sind. Wir haben das Gelernte immer wieder angewandt und abgefragt. So haben wir eine solide Basis geschaffen, die ich bis heute nicht vergessen habe, obwohl ich nur ein Semester Koreanisch gelernt habe.

Warum ist das so wichtig? Grammatik und Vokabeln sind natürlich unerlässlich, aber der wahre Schlüssel zum Sprachenlernen und zum Erinnern des Gelernten liegt im aktiven Anwenden dieser Elemente. Also, raus aus den Büchern und rein ins Gespräch!

Sprachlerntipp 2: Sprachen lernen ist anstrengend

Sprachen lernen ist anstrengend, und das ist gut so! Nach einer Lerneinheit sollten wir uns erschöpft fühlen, fast so, als hätten wir ein intensives Training hinter uns. Das ist ein gutes Zeichen! Denn nur wenn ihr euch anstrengt, könnt ihr auch wirklich Fortschritte machen. Das gilt nicht nur für Kurse, sondern auch fürs Selbststudium von Sprachen. Ein effektives Training – ob im Fitnessstudio oder im Sprachkurs – fordert euch heraus.

Die Anstrengung kommt vor allem daher, dass wir jedes Wort, jede Phrase aus dem Gedächtnis abgerufen wird. Das ist wie Gewichtheben fürs Gehirn! Und je öfter wir das tun, desto leichter wird es. Die Informationen wandern vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis, und das, was einmal schwierig war, geht in Fleisch und Blut über. Über Themen die wir so verinnerlichen müssen wir nicht mehr nachdenken und so können wir uns neuen Inhalten widmen.

Also, wenn ihr das Gefühl habt, nach dem Lernen genauso erschöpft zu sein wie nach einem guten Workout, dann seid ihr auf dem richtigen Weg. Anstrengung und Erholung müssen Hand in Hand gehen, damit ihr wirklich vorankommt.

Sprachlerntipp 3: Regelmäßiges Lernen

Ihr kennt das Sprichwort: Übung macht den Meister. Und beim Sprachenlernen trifft das definitiv zu. Es ist wie beim Sport: Besser mehrmals die Woche ein kurzes, intensives Training als einmal die Woche einen Marathon. Sprachenlernen ist ein Langstreckenlauf, kein Sprint.

Das Gehirn ist nicht der einzige Muskel, der hier trainiert wird. Auch die Muskeln im Mund wollen gefordert werden. Besonders, wenn wir Laute formen müssen, die in unserer Muttersprache nicht vorkommen. Ich erinnere mich an meine Zeit im Koreanischkurs bei Hyunok. Ich hatte den Kurs nur ein Semester lang besucht, um mit den koreanischen Gästen im Hostel, in dem ich arbeitete, kommunizieren zu können. Und es hat funktioniert! Ich hätte weiter gelernt, aber Hyunok setzte ein Semester aus, und so hörte ich nicht nur mit den Kursen auf, sondern auch mit dem Üben. Zwei Jahre später konnte ich mich immer noch an fast alles erinnern, was wir gelernt hatten, aber die Koreaner verstanden mich nicht mehr, weil ich selten versuchte zu sprechen und meine Mundmuskeln vergaßen, koreanische Laute zu erzeugen.

Das zeigt: Regelmäßiges Lernen und Sprechen ist nicht nur ein Gedächtnistraining, sondern auch ein echtes Workout für die Mundmuskulatur. Also, macht es euch zur Gewohnheit. Lernt jeden Tag, aber nur so lange, wie es in euren Alltag passt und wie ihr es langfristig durchhalten könnt.

Und das leitet uns perfekt zu unserem nächsten Tipp über.

Sprachlerntipp 4: Sprachenlernen ist ein Langzeitprojekt

Schnell und einfach? Das sind Worte, die wir alle gerne hören, aber beim Sprachenlernen sollten wir realistisch bleiben. Schnell ist ein relativer Begriff. Klar, in 2-3 Jahren könnt ihr ein fortgeschrittenes Niveau erreichen, aber wer euch erzählt, dass ihr eine Sprache in 30 Tagen meistern könnt, der verkauft euch einen Traum. Sicher, in einem Monat könnt ihr das koreanische Alphabet lernen oder wie man im Restaurant bestellt. Aber eine fließende Konversation? Das ist eine andere Geschichte.

Das Wichtigste ist, realistische Erwartungen zu haben. Sprachenlernen ist kein Sprint, es ist ein Marathon. Und wie bei jedem Marathon braucht man Ausdauer und Geduld. Wenn wir das im Hinterkopf behalten, werden wir weniger schnell enttäuscht und bleiben motiviert.

Tipp 5: Die Frustphase überwinden – Durchhalten lohnt sich

Jetzt kommen wir zu einem Punkt, der eng mit unserem letzten Tipp verknüpft ist: die Frustphase im Sprachenlernen. Am Anfang sind wir alle begeistert, weil die Fortschritte so schnell sichtbar werden. Aber dann kommt der Moment, wo die Lernkurve abflacht. Plötzlich fühlt es sich an, als ob man auf der Stelle tritt, obwohl man sich genauso anstrengt oder sogar mehr. Das ist völlig normal und nennt sich das Sprachenlernen-Plateau.

Ich erinnere mich an meine Zeit beim Koreanischlernen. Rund um die Lektionen 30-40 hatte ich Schwierigkeiten, alles zu verstehen. Aber dann passierte etwas Magisches: Die Konzepte fingen an, Sinn zu machen. Ich konnte neue Informationen viel leichter aufnehmen, weil ich die Grundlagen verstanden hatte.

Falls ihr euch in dieser Phase befindet, hier ein Rat: Lasst euch nicht von der momentanen Stagnation entmutigen. Konzentriert euch nicht nur auf das Ergebnis, sondern bleibt bei eurem Lernplan. Denn glaubt uns, der Durchbruch kommt oft, wenn man am wenigsten damit rechnet.

Sprachlerntipp 6: Integriert die Sprache in euren Alltag

Warum lernt ihr Koreanisch? Bei mir war es die Arbeit an der Rezeption eines Hostels. Ich wollte mehr aus meiner Zeit dort machen und habe die Gelegenheit genutzt, meine Sprachkenntnisse direkt im Job anzuwenden. Und genau das könnt ihr auch tun: Macht mehr aus eurem Koreanischlernen, indem ihr es in euren Alltag integriert.

Wie wäre es, wenn ihr euch koreanische Freunde sucht oder sogar eine Reise nach Korea plant? Oder ihr schaut koreanische Filme und Serien, um euer Hörverständnis zu schärfen. Wenn ihr wirklich ambitioniert seid, könnt ihr sogar nach einer Arbeit suchen, bei der ihr eure Koreanischkenntnisse einsetzen könnt.

Ein weiterer einfacher, aber effektiver Trick ist die Beschriftung von Haushaltsgegenständen mit Etiketten in der Zielsprache. Stellt euren Browser, euer Handy und sogar eure Social-Media-Accounts auf Koreanisch um. So seid ihr ständig von der Sprache umgeben und könnt quasi “nebenbei” lernen.

Das Tolle daran ist, dass ihr nicht nur eure Sprachkenntnisse verbessert, sondern auch ein tieferes Verständnis für die Kultur entwickelt. Und das macht das Lernen gleich doppelt spannend!

Sprachlerntipp 7: Legt die Angst vor Fehlern ab

Warum fällt es Erwachsenen oft schwerer, eine neue Sprache zu lernen als Kindern? Ein Hauptgrund ist die Angst vor Fehlern. Kinder kümmert es wenig, wenn sie Fehler machen; sie lernen einfach weiter. Als Erwachsene hingegen sorgen wir uns oft mehr darum, was andere von uns denken, als darum, unsere Fähigkeiten zu verbessern.

Ich arbeite hauptberuflich als Tour Guide und stehe täglich vor Gruppen von 25 bis 30 Menschen. Und ja, auch ich werde manchmal nervös. In solchen Momenten denke ich an ein Zitat, dessen Urheber mir entfallen ist: “It’s always practice, it’s never performance.” Obwohl meine Touren tatsächlich eine Art von Aufführung sind, erinnere ich mich daran, dass es immer Übung ist. Fehler sind erlaubt, ja sogar notwendig, um zu lernen.

Das gilt insbesondere für das Erlernen einer Sprache. Wenn ihr wirklich Fortschritte machen wollt, müsst ihr die Angst vor Fehlern ablegen. Seht sie nicht als Rückschläge, sondern als Lernchancen. Ja, manchmal gehen wir einen Schritt zurück, aber dafür machen wir zwei Schritte vorwärts. Und das ist es, was beim Sprachenlernen – und im Leben allgemein – wirklich zählt.

Sprachlerntipp 8: Startet mit Sätzen, die ihr häufig verwendet

Jetzt denkt ihr vielleicht an die klassischen Themen, die in den meisten Sprachlernbüchern behandelt werden: Wie bestelle ich im Restaurant? Wie finde ich mich im Supermarkt zurecht? Wie frage ich nach dem Weg? Klar, das sind wichtige Basics, aber lasst mich euch eine kleine Anekdote aus meinem Leben erzählen.

Ich habe fünf Jahre lang Französisch in der Schule gelernt. Im vierten Jahr ging es dann auf Klassenfahrt nach Paris. Endlich konnten wir das Gelernte in der Praxis anwenden, zum Beispiel beim Bestellen im Restaurant. Aber stellt euch vor, wir haben vier Jahre lang für genau diese eine Woche gelernt! Einige Zeit später bin ich auf dem Jakobsweg einem Franzosen begegnet. Als ich versuchte, ihm eine Frage auf Französisch zu stellen, fragte er mich, ob das überhaupt eine Frage sei. Das war der Moment, in dem ich beschloss, Französisch erstmal auf Eis zu legen.

Was ich damit sagen will: Lernt nicht nur Sätze, die euch auf Reisen über Wasser halten. Lernt Sätze, die euch wirklich ausmachen, die eure Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Sätze, die euch ermöglichen, über Themen zu sprechen, die euch auch in eurer Muttersprache beschäftigen. Nur so könnt ihr echte zwischenmenschliche Beziehungen in einer Fremdsprache aufbauen. Und das ist doch das eigentliche Ziel, oder?

Übrigens, in den meisten Ländern würdet ihr auch ohne ein Wort der Landessprache überleben. Aber wollen wir das? Eben nicht. Daher auf zum nächsten Tipp!

Sprachlerntipp 9: Lernt Vokabeln, die ihr wirklich braucht

Ihr kennt das sicher: Am Anfang lernt man Vokabeln, die man für die Grundlagen der Grammatik braucht. Aber was kommt danach? Genau, Vokabeln, die ihr wirklich im Alltag verwendet. Das ist der Schlüssel. Wenn ihr neue Wörter lernt, versucht, sie so schnell wie möglich in euren Alltag zu integrieren. Das kann natürlich eine Herausforderung sein, wenn ihr nicht in einem Land lebt, in dem die Zielsprache gesprochen wird. Aber keine Sorge, dafür gibt es Lösungen!

Überlegt euch, welche Themen euch im Alltag begegnen, über welche ihr gerne sprecht oder die für eure Arbeit wichtig sind. Das Tolle ist, dass wir heute alle ein Wörterbuch in der Hosentasche haben. Also, installiert euch eine gute Wörterbuch-App und schlagt jedes Mal nach, wenn ihr euch fragt: “Wie sagt man das auf…?”

Es bringt wenig, wenn ihr perfekt im Restaurant bestellen könnt, aber mit eurem Tandempartner nicht über eure Lieblingsserien oder Hobbys sprechen könnt. Also, macht euch eine Liste von Vokabeln, die wirklich zu eurem Leben passen. Und das leitet uns direkt zu unserem nächsten Tipp über.

Sprachlerntipp 10: Findet euren Sprachpartner

Unser zehnter Tipp für erfolgreiches Sprachenlernen ist, einen Sprachpartner zu finden. Im Idealfall entwickelt sich daraus eine echte Freundschaft. Manchmal lernen Menschen eine Sprache, weil sie mit jemandem zusammen sind, der eine andere Sprache spricht. Aber keine Sorge, wenn in eurem Freundeskreis niemand die Sprache spricht, die ihr lernen wollt. Dank des Internets und lokaler Communities gibt es immer Möglichkeiten, jemanden zu finden.

Für diejenigen, die Koreanisch lernen möchten, gibt es zum Beispiel koreanische Kirchen in vielen größeren Städten. An Universitäten findet ihr oft ausländische Studierende, die Deutsch lernen möchten und sich als Tandempartner anbieten. Facebook-Gruppen sind auch eine gute Anlaufstelle. Und wenn all das scheitert, gibt es Online-Services wie iTalki, wo Muttersprachler kostengünstigen Unterricht anbieten und manchmal sogar professionelle Lehrkräfte zur Verfügung stehen.

Für mehr Informationen zum Finden eines Tandempartners für Koreanisch, schaut euch diesen Artikel an. Obwohl der Fokus auf Koreanisch liegt, könnt ihr die gleichen Methoden verwenden, um Tandempartner für jede Sprache zu finden.

Das Wichtigste ist, dass diese Kontakte regelmäßig sein sollten, auch wenn sie nicht lange dauern. Und das leitet uns direkt zu unserem nächsten Tipp über.

Sprachlerntipp 11: Holt euch Feedback

Wir sind große Fans des autodidaktischen Lernens einer Fremdsprache, also des Selbststudiums. Für die meisten Sprachen gibt es genügend Materialien, und auch Sprachpartner zu finden ist meistens kein Problem. Aber was wirklich entscheidend ist, ist Feedback zu bekommen. Und das ist komplizierter, als es auf den ersten Blick erscheint.

Feedback spielt vor allem bei zwei Aspekten der Sprache eine Rolle: bei der korrekten Verwendung der Grammatik und bei der Aussprache. Es gibt verschiedene Wege, um qualitatives Feedback zu erhalten. Die sicherste Möglichkeit ist ein Privatlehrer. Noch besser ist ein Sprachkurs. Aber auch Freunde, Bekannte oder Sprachpartner können wertvolle Hinweise geben.

Das Problem ist, dass es zur Gewohnheit werden muss, sich korrigieren zu lassen. Oft sind unsere Gesprächspartner zu schüchtern, um unsere Sprachkenntnisse zu kritisieren, oder sie möchten den Gesprächsfluss nicht unterbrechen. Deshalb müssen wir, wenn wir unser Feedback von Muttersprachlern bekommen, die keine Lehrer sind, dieses Feedback aktiv suchen.

Für alle, die tiefer ins Thema des autodidaktischen Sprachenlernens eintauchen möchten, haben wir ein Video und einen Artikel zum Thema Sprachen Lernen im Selbststudium. Wir hoffen, dass euch dieser Tipp, das Video und der Artikel wertvolle Anregungen bieten.

Sprachlerntipp 12: Denkt in der Zielsprache

Es mag zunächst ungewöhnlich klingen, aber versucht, in der Sprache zu denken, die ihr lernt. Ja, wir haben alle diese innere Stimme, die uns durch den Tag begleitet. Warum also nicht diese Stimme nutzen, um in der Zielsprache zu “sprechen”? Ihr müsst dabei keine echten Laute produzieren, aber wenn ihr euch angewöhnt, bewusst in der neuen Sprache zu denken, könnt ihr quasi rund um die Uhr üben.

Stellt euch vor, ihr zieht in ein Land, in dem eure Zielsprache gesprochen wird. Nach einigen Wochen würdet ihr automatisch beginnen, in dieser Sprache zu denken, einfach weil sie Teil eures Alltags geworden ist. Aber warum auf den Umzug warten? Ihr könnt diesen Prozess bewusst steuern und so euer Sprachverständnis vertiefen.

Und wenn ihr alleine seid, dann traut euch ruhig, “full on weird” zu werden. Sprecht laut mit euch selbst und verwandelt eure inneren Gedanken in einen echten Monolog. So könnt ihr nicht nur eure Gedanken, sondern auch eure Aussprache trainieren.

Sprachlerntipp 13: Habt einen Grund zum Sprachenlernen

Einen triftigen Grund zum Sprachenlernen zu haben, ist vielleicht einer der wichtigsten Tipps zum Sprachenlernen, die wir euch mit auf den Weg geben können. Warum? Weil ein guter Grund euch langfristig motiviert hält. Das kann alles Mögliche sein: eine tiefe Liebe zur Kultur eines Landes, eine romantische Beziehung, eine enge Freundschaft oder sogar eine Leidenschaft für die Küche und Popkultur eines Landes. Gerade beim Koreanischlernen ist das oft der Fall.

Ich erinnere mich an einen Russischkurs, den ich mal besucht habe. Nach ein paar Wochen habe ich nicht nur festgestellt, dass die Sprache unglaublich komplex ist, sondern auch einen Realitätscheck gemacht. Ich hatte keine Pläne, längere Zeit in Russland zu verbringen, kaum russischsprachige Freunde und auch sonst wenig Berührungspunkte mit der russischen Kultur. Das Ergebnis? Ich habe die Motivation verloren und hatte auch keine Gelegenheit, die Sprache praktisch anzuwenden.

Falls ihr noch nicht wisst, warum ihr Koreanisch lernen solltet, könnt ihr euch von unserem Artikel zu den Gründen Koreanisch zu lernen inspirieren lassen.

Sprachlerntipp 14: Habt Spaß beim Lernen

Ja, wir wissen, dass das Lernen von Sprachen manchmal ziemlich trocken sein kann. Wer hat schon Lust, stundenlang Vokabeln oder Grammatikregeln zu pauken? Deshalb ist unser nächster Tipp zum Sprachenlernen: Habt Spaß dabei! Wie? Indem ihr das Gelernte sofort anwendet. Versucht, mit den neuen Vokabeln und Grammatikregeln eigene Sätze zu bilden. Das bringt nicht nur Abwechslung ins Lernprogramm, sondern sorgt auch für kleine Erfolgserlebnisse. Ihr seht direkt, wie das Gelernte in der Praxis funktioniert und wiederholt es gleichzeitig, was beim Festigen hilft.

Eine weitere Idee, um mehr Freude ins Sprachenlernen zu bringen, ist die tägliche Rotation der vier Schlüsselkompetenzen: Hören, Schreiben, Sprechen und Lesen.

In unseren Koreanischlernbüchern haben wir deshalb verschiedene Übungstypen integriert, die diese Aspekte abdecken: Dialoge, Grammatikübungen, Hörverständnis und Leseverständnis. Falls ihr speziell am Koreanischlernen interessiert seid, haben wir auch ein Video über unsere Lernbücher, die ihr auf Amazon finden könnt.

Sprachlerntipp 15: Sprachlernziele setzen und verfolgen

Motivation und Spaß sind wichtig, aber um wirklich dranzubleiben, braucht ihr klare Ziele. Ziele geben euch eine Richtung und machen den Lernprozess messbar. Ob es nun darum geht, die Themen unserer beiden Koreanischlernbücher in einem Jahr zu meistern, für eine Schule- oder Uni-Prüfung zu lernen, oder euch sogar für einen Sprachtest wie den koreanischen TOPIK anzumelden – Ziele sind der Treibstoff für eure Lernreise.

Diese Ziele können natürlich auch direkt mit euren Gründen zum Sprachenlernen verknüpft sein. Vielleicht möchtet ihr ja in der Lage sein, euch mit eurem Partner in seiner oder ihrer Muttersprache zu unterhalten. Oder ihr plant eine Reise, auf der ihr ausschließlich die Zielsprache verwenden wollt.

In diesem Video gehen wir detailliert darauf ein, wie man sich effektive Ziele zum Sprachenlernen setzen kann. Dabei werden wir auch das SMART-System vorstellen, das euch dabei hilft, eure Ziele klar zu definieren. Mehr dazu erfahrt ihr auch in unserem Artikel zum Festlegen von Sprachlernzielen.

Zusammenfassung und Ausblick

Wir hoffen, dass euch unsere Sammlung von Tipps zum Sprachenlernen inspiriert und motiviert hat. Vom aktiven Sprechen über die Bedeutung von regelmäßigem Lernen bis hin zur Überwindung der Frustphase – wir haben versucht, alle Aspekte abzudecken, die euch auf eurer Sprachenlernreise begegnen könnten.

Das Wichtigste ist, dass ihr eure eigene Lernreise genießt. Ob ihr nun für eine Reise, für die Arbeit oder einfach aus persönlichem Interesse lernt, bleibt dran und habt Spaß dabei!